Was mit bloßem Auge verborgen bleibt

Wärme ist unsichtbar – ihre Spuren nicht.

Mit der Thermografie lassen sich thermische Auffälligkeiten an Gebäuden sichtbar machen, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind.

Wärmebrücken, ungewöhnliche Temperaturverteilungen oder auffällige Bauteilbereiche können Hinweise auf mögliche Schwachstellen geben.

Entscheidend ist jedoch nicht allein das Wärmebild, sondern dessen fachliche Bewertung im Zusammenhang mit den baulichen Gegebenheiten und den jeweiligen Untersuchungsbedingungen.

So können Auffälligkeiten gezielt untersucht und mögliche Ursachen weiter eingegrenzt werden.

Thermografie Frankfurt & Rhein Main

Wärme ist unsichtbar – ihre Spuren nicht


Nicht jede Auffälligkeit an einem Gebäude ist mit bloßem Auge erkennbar.

Mit einer thermografischen Untersuchung können Temperaturunterschiede an Bauteiloberflächen sichtbar gemacht und thermisch auffällige Bereiche gezielt untersucht werden.

Die Thermografie kann Hinweise liefern auf:

  • besonders kalte Bauteilbereiche
  • mögliche Wärmebrücken
  • thermische Schwachstellen
  • auffällige Bauteilanschlüsse
  • Temperaturunterschiede an Außenwänden, Fenstern und Türen

Ein Wärmebild zeigt eine Temperaturverteilung.

Die Ursache einer Auffälligkeit muss anschließend fachlich bewertet werden.

Thermografie mit der FLIR T530


Für die Untersuchung wird eine FLIR T530 Wärmebildkamera eingesetzt.

Sie ermöglicht die Darstellung und Dokumentation von Temperaturverteilungen an Bauteiloberflächen.

Entscheidend ist jedoch nicht allein die Messtechnik, sondern die fachliche Einordnung der festgestellten Auffälligkeiten.


Die Messtechnik liefert Informationen – die fachliche Bewertung ordnet diese Informationen ein.


Was zeigt ein Wärmebild?

Ein Wärmebild zeigt, wie sich die Oberflächentemperaturen zum Zeitpunkt der Untersuchung verteilen.

Thermisch auffällige Bereiche können unterschiedliche Ursachen haben, z. B.:

unterschiedliche Bauteilkonstruktionen oder Baustoffe

Wärmebrücken

Bauteilanschlüsse

Außentemperaturen und Sonneneinstrahlung

Heizbetrieb oder Luftströmungen

Eine auffällige Darstellung im Wärmebild ist daher noch keine Ursachenanalyse.


Thermografie bei Feuchte‑ und Schimmelschäden

Bei Feuchte‑ und Schimmelschäden kann die Thermografie eine wichtige ergänzende Untersuchungsmethode sein.

Sie hilft, Bereiche mit auffälligen Oberflächentemperaturen sichtbar zu machen und gezielt weiter zu untersuchen.

Eine Wärmebildkamera weist Feuchtigkeit jedoch nicht automatisch direkt nach.

Je nach Fragestellung können weitere Untersuchungen sinnvoll sein:

  • Baufeuchtemessungen
  • Raumklima‑ oder Langzeitmessungen
  • Oberflächentemperaturmessungen
  • CO₂‑Messungen
  • weitere bauforensische Untersuchungen

Nicht möglichst viele Messungen sind entscheidend – sondern die richtige Untersuchung für die jeweilige Fragestellung.

Die Untersuchungsbedingungen sind entscheidend

Die Temperaturverteilung eines Gebäudes wird beeinflusst durch:

  • Außentemperatur
  • Sonneneinstrahlung
  • Heizbetrieb
  • Lüftung
  • Nutzung
  • bauliche Konstruktion

Ein Wärmebild wird daher nie isoliert bewertet, sondern immer im Zusammenhang mit den tatsächlichen baulichen und bauphysikalischen Verhältnissen.


Nicht die Farbe eines Wärmebildes entscheidet, sondern der bauphysikalische Zusammenhang


Ablauf der Untersuchung

  • Fragestellung klären 

       Welche Auffälligkeit soll untersucht werden?

  • Untersuchung vor Ort 

       Relevante Bereiche werden thermografisch untersucht und dokumentiert.

  • Auffälligkeiten gezielt überprüfen 

       Bei Bedarf werden weitere Untersuchungsmethoden eingesetzt.

  • Ergebnisse fachlich bewerten 

       Wärmebilder, Messwerte, Raumklima und bauliche Gegebenheiten werden im Zusammenhang betrachtet.


Wann kann eine Thermografie sinnvoll sein?

Eine thermografische Untersuchung kann sinnvoll sein bei:

  • Verdacht auf Wärmebrücken
  • Schimmelbildung
  • kalten Außenwandbereichen
  • auffälligen Oberflächentemperaturen
  • Zugerscheinungen
  • Auffälligkeiten an Fenstern und Türen
  • thermischen Schwachstellen
  • ergänzenden Untersuchungen bei Feuchte‑ und Schimmelschäden


Unabhängige und neutrale Bewertung

Ein Wärmebild ist kein fertiges Gutachten – es ist ein Untersuchungsinstrument.

Als freier und unabhängiger Sachverständiger werden thermografische Auffälligkeiten:

  • neutral
  • sachlich
  • ergebnisoffen

bewertet.

Es besteht kein wirtschaftliches Interesse an Sanierungsmaßnahmen oder Produktverkauf.

Ziel ist es:

  • Temperaturauffälligkeiten sichtbar zu machen
  • Untersuchungsergebnisse nachvollziehbar zu dokumentieren
  • Zusammenhänge fachlich einzuordnen

Analyse‑Software FLIR Thermal Studio

Analyse‑Software FLIR Thermal Studio ermöglicht eine präzise und professionelle Auswertung thermografischer Aufnahmen.

Mithilfe dieser Software analysiere ich Wärmebilder detailliert, visualisiere Temperaturverteilungen und erkenne zuverlässig Wärmebrücken, Feuchtigkeitsbereiche sowie mögliche Schimmelrisiken.

Durch die Kombination von Thermografie‑ und Realbildaufnahmen lassen sich Auffälligkeiten anschaulich darstellen und eindeutig dokumentieren.

Ergänzend ermöglichen Temperaturprofile, Messpunkte und Flächenanalysen eine fundierte Bewertung der festgestellten Befunde.

Die von mir erstellten Berichte sind übersichtlich strukturiert und enthalten:

  • Wärmebilder
  • Realbildaufnahmen
  • Diagramme und Temperaturprofile
  • Messdaten

verständliche fachliche Erläuterungen

So erhalten Sie eine nachvollziehbare und fachlich fundierte Dokumentation, die eine zuverlässige Grundlage für die Beurteilung thermischer Auffälligkeiten und die Planung geeigneter Maßnahmen bildet.